Und nochmal…

Ich mag’s einfach. Den Sonnenaufgang direkt konnte ich heute Morgen zwar leider nicht sinnvoll nutzen. Ich schiebe es einfach mal darauf, dass die Sonne inzwischen für die Stellen, an denen ich die letzten Tage / Wochen Orchideen fotografiert habe, einfach schon zu weit im Norden aufgeht. Da sind immer Bäume im Weg, eng aneinander stehende Bäume. Wald halt. Rein gefühlstechnisch ist das natürlich nicht unbedingt der optimale Start in den Morgen. Wirklich besser als mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages wird’s mit dem Licht halt meistens doch nicht.

Umso interessanter finde ich, dass ich dann keinerlei Problem damit hatte, nach dem anfänglichen Stress, einfach “meine” Orchideen wieder zu besuchen und abzuwarten, was der veränderte Sonnenstand mit ihr so anstellt. Das Laub an den Bäumen im Hintergrund hat sie nicht erwischt, dafür die Orchidee selbst recht schnell.

Eigentlich sollte ich jeden Morgen dort verbringen, zumindest jeden mit Sonne. Einfach um zu sehen, wann es wirklich das optimale Licht gibt. Oder um erstmal zu erkennen, was das optimale Licht überhaupt ausmachen würde. Könnte mir vorstellen, dass es noch viele interessante Varianten gibt. Ich erkenne da Parallelen zu “meinen” Birken. Da mach ich’s ja auch nicht wirklich anders. Ein Motiv, viele Varianten.

Sollte ja fast froh sein, dass so eine Orchidee nicht das ganze Jahr lang blüht, sonst hätte ich vermutlich noch deutlich größere Probleme mich zu entscheiden, was ich wann mache. Heute Morgen wäre der gestrige Ausflug vielleicht auch eine Option gewesen. Bodennebel hätte eindeutig da sein können…

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Knapp vorbei ist auch daneben