Vortrag “Nebenan” bei den Stapelfelder Fototagen

Ich kann nicht “nein” sagen. Und so habe ich “ja” gesagt, als ich irgendwann letztes Jahr gefragt wurde, ob ich bei den Stapelfelder Fototagen aka Inspiration Natur mein Projekt “Nebenan” vorstellen würde. Wer mich auch nur ein bisschen kennt, was vermutlich fast niemand tut, weil ich es ja nicht mal selber tue, wird wissen, dass “einen Vortrag halten” auf der langen Liste von Dingen, die ich absolut überhaupt nicht mag und am liebsten niemals tun würde, ziemlich weit vorne (oder eher hinten) steht.

Nicht nur, dass ich es überhaupt nicht mag irgendwo im Mittelpunkt zu stehen. Ich habe auch ein Selbstvertrauen, dass in etwa dem Glauben einer Eintagsfliege an ein langes Leben entspricht. Wirkt vielleicht komisch, den YouTube Kanal habe ich ja schließlich auch. Da sehen und hören mich auch nicht gerade wenige Leute. Aber halt nicht live und ich kann alles, was schiefläuft, einfach entfernen.

Jedenfalls: Ich kann nicht “nein” sagen. Und deshalb habe ich gestern um 10:25 tatsächlich fast eine halbe Stunde erzählt. Nicht über die Fotos, nicht über Technik, sondern über das, was mich dazu gebracht hat, so zu fotografieren, wie ich fotografiere. Und weil das doch eher sehr persönlich war, war ich mir bis kurz vor dem Vortrag nicht sicher, ob das überhaupt eine gute Idee ist. Wenn ich dem Feedback danach glauben schenke, war es wohl eine sehr gute. Von daher: Vielen Dank! An alle Zuschauerinnen und Zuschauer für das viele nette Feedback und die Gespräche. Vor allem aber auch dafür, das ich die Möglichkeit für den Vortrag überhaupt bekommen habe. Und auch an mich, weil ich nicht “nein” sagen kann…

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Ausstellung “Wald” im Haus der Natur

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