Ein passendes Maiglöckchen und Artikel im General-Anzeiger Bonn
Oh nein, schon wieder ein Maiglöckchen. Die sind ja fast schlimmer als Birken inzwischen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Pendel demnächst in die andere Richtung ausschlagen wird. Spätestens wenn sie verblüht sind. Im Mai dann vermutlich. Aber ich bin aktuell einfach wieder in der Stimmung spät am Abend im Wald zu fotografieren. Das macht solche Fotos einfach einfacher. Dabei ist das doch überhaupt nicht meine Zeit. In einem Wald, in dem nichts los ist, lässt es sich aber auch am Abend gut aushalten.
Es hat aber eigentlich ganz praktische Gründe. Es fällt einfach leichter Motive im Hellen zu finden um sie dann im Dunklen zu fotografieren. Früh am Morgen in der Dunkelheit Motive finden macht keinen Spaß. Die sollte man einfach schon kennen, zumindest wenn man sie noch zur blauen Stunde fotografieren will und nicht erst, wenn es schon hell ist.
Und genau das wollte ich mit dem Maiglöckchen mal schon wieder machen. Ich mag diese Art Foto einfach momentan. Weniger Licht. In dem Fall dazu noch ein ziemlich umfangreiches Panorama aus mehreren Zeilen und Spalten. Hätte sonst mit der Freistellung nicht so gut geklappt. Aufgenommen vom Stativ mit 135mm f2.0 bei ISO 6400 und 1/40s. So ganz scharf sind die Blüten nicht. Blöder Wind. Aber das macht bei der Auflösung auch nichts… ;)
Und passend zu diesem in die Ecke gedrückten Maiglöckchen im düsteren Wald habe ich noch was: Heute ist im General-Anzeiger Bonn ein Artikel über mich erschienen. Über mich, meine Fotos, wieso ich fotografiere und sogar noch als Werbung für die Ausstellung. Das “Wieso?” ist danach vielleicht verständlicher als bisher? Leider hinter einer Bezahlschranke aktuell.

