Close-up Photographer of the Year
Ich würde mich jetzt nicht wirklich als kompetitiven Menschen bezeichnen. Im Gegenteil. So richtig gar nicht. Ich freue mich, wenn mir meine Fotos gefallen und ich freue mich, wenn meine Fotos anderen gefallen. Ob sie bei einem Wettbewerb gut abschneiden, ist mir eigentlich nicht so wichtig. Aber es wäre gelogen, wenn ich mich nicht trotzdem darüber freuen würde. Sonst müsste ich ja auch nicht mitmachen. ;)
Und deshalb freut’s mich, dass ich mit einem echt schon ziemlich alten Orchideenfoto, bei der siebten Ausgabe des “Close-up Photographer of the Year” in der Kategorie “Pflanzen” in die Top 10 gekommen bin.
Ich zitiere jetzt einfach mal den Blogbeitrag vom 13. Mai 2019:
”Wie ärgerlich. Da stellt man sich den Wecker auf 03:30, wacht dann dank ziemlich perfekt funktionierender innerer Uhr (ich bin schon stolz auf sie!) um 03:28 auf, macht sich dann auf den Weg um pünktlich zum Sonnenaufgang ganz im Norden von Hessen nochmal ein paar Orchideen zu fotografieren und dann (so ca. 10-15km vor dem Ziel): Hochnebel! HOCHNEBEL! Dieses Jahr ist der Frühling echt nicht nett zu mir. Die Sonne hat es erst zwei Stunden nach Sonnenaufgang geschafft einigermaßen zuverlässig zu scheinen. Und dann auch noch diese Kälte. Ich mein: Ist ja voll in Ordnung so ein kalter, klarer Frühlingsmorgen, der dann direkt von der Sonne erwärmt wird. Aber Frost UND Hochnebel? Im Mai? Geht’s noch?
Ok, genug gejammert. Im Endeffekt war’s dann eh ok. Ich weiß jetzt zumindest, dass die ersten Frauenschuhe blühen, dass die Hummelragwurz gerade erst so ganz zaghaft anfängt zu blühen, die Helm-Knabenkräuter langsam anfangen zu blühen, Fliegenragwurzen, Stattliche Knabenkräuter und Dreizähnige Knabenkräuter in Vollblüte stehen und (welche auch immer) Waldhyazinthen auch am Blühen sind. Also vielleicht klappt es dann irgendwann doch noch mit einem Sonnenaufgang bei den Orchideen MIT Sonne.”
Gut zu wissen, dass ich damals auch nicht weniger gejammert habe!

