Ein Sommermorgen
Ja, das trifft es recht gut mit dem Sommermorgen. Schließlich schaut der Sommer jetzt für ein paar Tage vorbei. Wie so oft um die Jahreszeit, haben die ersten wirklich warmen Tage des Jahres den Vorteil, dass sie bei Sonnenaufgang noch nicht so wirklich warm sind und morgens vor und zu Sonnenaufgang oft noch etwas Nebel über den Wiesen wabert. Nette, flache Nebelfelder. Naja, zumindest dann, wenn die Nacht windstill und klar war. Windstill war sie. Beim Thema “klar” würde ich mich nicht festlegen wollen. Durchgehen lassen würde ich “ziemlich klar”. Hohe Wolken waren auf jeden Fall unterwegs. Leider auch direkt bei Sonnenaufgang. Ein Himmel voller Cirren aus der Hölle. Inklusive den dazu passenden paradiesischen Kondensstreifen. Genau das, was ich so richtig gar nicht mag, wenn Himmel auf meinen Fotos zu sehen wäre. Zum Glück war’s kurz vor Sonnenaufgang noch auszuhalten.
Als ich dann endlich gemerkt habe, dass es eigentlich doch nicht mehr aushaltbar ist, habe ich das gemacht, was man wohl immer machen sollte, wenn man den Himmel nicht mehr sehen will: Einfach nicht mehr nach oben schauen. Schließlich lohnt es sich manchmal die Perspektive zu wechseln. Und beim Blick nach unten ist mir dann aufgefallen, dass es wieder nette Trockenrisse am Boden ehemaliger Pfützen zu sehen gab. Etwas schade war, dass recht viel Zeug auf den Flächen rumgelegen ist. Wenn die sauberer sind, wirkt es meistens einfach besser. Aber wie dem auch sei, ein nettes Motiv sind solche trockenen Pfützen einfach immer. Praktisch, dass es von denen in der kommenden Zeit wohl noch mehr geben wird. Nach Regen schaut es aktuell im Mai nicht mehr aus. Adios Pfützen!

