Ein Sommermorgen

Schade, dass nicht schon Mitte August ist, weil dann könnte ich jetzt mit voller Überzeugung behaupten, dass die kommenden Tage die letzten richtig heißen Tage des Sommerhalbjahrs sein werden. Blöderweise ist aber ja erst Ende Juni. Das macht den Glauben daran, dass sowas nicht nochmal passieren könnte, etwas komplizierter. Naja. Vielleicht habe ich die kommenden Tage wenigstens das “Glück” endlich mal die 40°C im Schatten selbst zu erleben. Welch zweifelhafte Freude!

So ein bisschen zweifelhaft ist auch die Freude über Nebel an einem Morgen wie heute. Also Nebel ist immer cool. Keine Frage. Aber er ist cooler, wenn es dabei kühl ist. Wenn es bei fast 20°C am Morgen Nebel hat, zeigt das nämlich vor allem eins: Dass es verdammt feucht ist! Aber wer schwitzt nicht schon gerne vor Sonnenaufgang? Immerhin hatte ich dieses Mal keinerlei Probleme mit Stech- oder Beißmücken irgendwelcher Art. Nichts. Vielleicht war denen auch einfach zu warm. Oder sie hatten Mitleid mit mir, als sie meine Unterarme gesehen haben.

Immerhin einen Vorteil hat das Wetter aber wirklich. Ich schlafe sowieso so schlecht, dass es auch schon egal ist, ob ich wach im Bett liege oder einfach um vier Uhr aufstehe und fotografieren gehe. Nur das Bett wirklich zu verlassen fällt auf Grund der Plätte etwas schwer. Sollte ich morgen trotzdem probieren zu wiederholen. Vielleicht klappt es ja wieder mit ein paar Nebelschwaden.

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Sommernebel

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Videofreitag: Sonnenaufgang und -untergang im Hohen Venn