Mein Vortrag beim GDT Naturfotofestival 2026

Jetzt, wo das Programm online ist, kann ich es ja auch hier verraten. Ich muss darf meinen Vortrag “Nebenan” dieses Jahr im Herbst (23. bis 25. Oktober) beim Internationalen Naturfotofestival der GDT in Lünen halten!

Und naja. Eigentlich wollte ich den Vortrag eindeutig nur einmal in meinem Leben halten. Ich stehe echt ungern auf einer Bühne und dazu noch reden macht es jetzt auch nicht gerade besser. Das war eher so ein bisschen als Therapiestunde für mich selbst gedacht: Ich habe zum ersten Mal öffentlich darüber gesprochen, was in meinem Leben dafür gesorgt hat, dass ich so geworden bin, wie ich bin und was genau die Naturfotografie eigentlich damit zu tun hat. Ich habe dabei leider nicht bedacht, dass das vielleicht ein interessanter Vortrag sein könnte wurde dann gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, den auch in Lünen zu halten. Und weil ich nicht nein sagen kann (in dem Fall auch gar nicht wollte) und ich mir sowieso sehr viel vorstellen kann, bin ich jetzt am Sonntag, den 25. Oktober 2026 um 12:00 Uhr dran. Und wow, da passen 765 Leute rein in den Saal!

Der Vortrag hat jetzt übrigens - und das kommt ja selten bei mir vor - einen richtigen Titel: “Nebenan – Vom Weglaufen, Ankommen und dem Fotografieren im Nebel vor der Haustür”. Und wenn schon alles so ernsthaft ist, dann auch hier direkt noch die Kurzbeschreibung:

„Nebenan“ erzählt die Geschichte eines fotografischen Projekts, das eigentlich gar keines sein wollte. Was als Suche nach Glück in der Naturfotografie begann, entwickelte sich über viele Jahre zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Umgebung. Von den Donauauen bei Wien über die Landschaften rund um Marburg bis zu den Wäldern rund um Bonn geht es um die Frage, warum man manchmal in die Ferne schaut, obwohl das Entscheidende direkt vor der Haustür liegt. Der Vortrag verbindet persönliche Erfahrungen mit der Entwicklung eines fotografischen Blicks: weg vom Traum des Besonderen, hin zur Wertschätzung des Unspektakulären. Eine Geschichte über Nebel, Wälder, Höckerschwäne – und darüber, wie ein kleines Stück Natur nebenan zum Lebensinhalt werden kann.

Endlich wieder ein guter Grund, doch endlich den Bildband anzufangen fertigzustellen! Und - ohne jetzt zu übertreiben - er ist so weit wie nie zu vor. Was weiterhin nicht sonderlich schwierig ist, weil viel mehr als “nicht viel” ist ja noch immer nicht unbedingt viel. Aber es wird. Vermutlich. ;)

Jedenfalls, bei aller Nervosität, ich freue mich wirklich richtig darauf. Und wer den Vortrag sehen will, der Kartenverkauf fängt am 7. August an.

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Trocken, trockener, am trockensten!