Videomittwoch: Eigentlich nur ein netter Morgen mit Aussicht

Heute gibt’s den zweiten Teil meines kurzen fotografischen Ausflugs in die Alpen. Weil das Wetter unsicherer wurde und ich nicht unbedingt Lust darauf hatte in den Genuss von zu viel Regen oder - weil ja doch schon Spätfrühling ist - gar Gewitter irgendwo am Berg zu kommen, habe ich mich entschieden mein Basislager für den Rest meines Trips ins Auto zu verlegen. Das war zum Schlafen zwar nicht ganz so gemütlich wie auf einer Wiese mit Isomatte im Schlafsack, aber wenn man keine all zu großen Ansprüche hat, ist es zumindest ein ziemlich wetterfester Ort zum Übernachten.

Ich hatte vorher schon eine Idee, was mein fotografisches Ziel in der Nähe des Passes, auf dem ich übernachtet habe, sein könnte. War schonmal dort. Hab’s mir das dann nachmittags, als der Regen vorbei war, mal angeschaut, um sicher zu gehen, dass ich am nächsten Morgen nicht komplett planlos durch eine doch recht weite Landschaft irre. Wenn ich mir die Fotos anschaue, war es zumindest nicht komplett falsch es so zu machen.

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Vielleicht ist das jetzt auch der richtige Zeitpunkt für ein paar Gedanken dazu, was alles so funktioniert hat, wie ich es wollte und bei was es noch etwas Nachbesserungsbedarf gibt?

Eine Sache habe ich ja schon erwähnt: Das mit dem Fotorucksack mit den angehängten Taschen etc. war eine Notlösung. Das mache ich nächstes Mal anders. Den passenden Rucksack dafür habe ich schon. Praktischerweise passt das Kamerainsert meines Fotorucksacks ganz gut in den neuen 100 Liter Rucksack.

Für zwei bis drei Übernachtungen klappt das mit zwei 20000 mAh Powerbanks auch ganz gut. Wobei das Problem dabei jetzt hauptsächlich war, dass sowohl mein Handy, also auch meine Rode Wireless Go Funkstrecke schon ziemlich am Ende ihres Akkulebens angekommen sind. Das Handy müsste man an sich ja nicht viel benutzen, wobei es halt eine gute Methode ist, den vielen Leerlauf tagsüber etwas angenehmer zu gestalten. Und sei es nur um ein Hörspiel zu hören. Meine Funkstrecke habe ich jetzt sowieso erneuert, ein Wireless Rode Pro ist eingezogen, bessere Akkulaufzeit und zwei statt einem Sender. Dazu noch eine kompakte Verpackung, die sowohl die beiden Sender, als auch den Empfänger direkt aufladen kann. Also mit eingebauter Powerbank. Das sollte das Problem mit der Stromversorgung fürs Funkmikrofon auch gelöst haben. Vielleicht nehme ich nächstes Mal trotzdem noch eine weitere Powerbank mit.

Was die Verpflegung betrifft: Also Müsliriegel sind jetzt nicht unbedingt die abwechslungsreichste Kost, aber es hat eindeutig gereicht. Und die Dinger haben halt schon ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Kalorien. Zumindest, wenn man nicht direkt einfach Butter isst… Trotzdem würde ich nächstes Mal, so als Unterstützung für die Psyche, noch echtes Süßzeug mitnehmen. Gummibärchen oder so. Was ich auch dabei hatte waren gesalzene Erdnüsse, Datteln und Studentenfutter. Das ist alles auch gut für die Abwechslung. Was absolut nicht gefehlt hat für die kurze Zeit: Irgendwas warmes zu essen.

Gefreut hat mich, dass ich in Sachen Flüssigkeit keine Probleme hatte. Die Kombination aus Wasserfilter + Entkeimungstabletten war - selbst für einen Hypochonder wie mich - eindeutig sicher genug. Vielleicht sollte ich nächstes Mal aber irgendwas mitnehmen um dem Wasser etwas Geschmack zu verpassen. Gibt da ja sehr hochkonzentrierte Sirups. Das werde ich nächstes Mal wohl probieren.

Was Klamotten und so betrifft: War auf jeden Fall angenehm nachts einfach in eine angenehme lange Unterhose zu schlüpfen vor dem Schlafengehen. Ansonsten war es praktisch, nach körperlicher Aktivität leichte Klamotten zum Wechseln zu haben um die verschwitzten Sachen einfach trocknen zu lassen. Jedenfalls hatte ich nicht zu viel dabei. Ein paar Ersatzsocken + Ersatzunterhose waren ausreichend. ;)

Was die Übernachtungen draußen betrifft: Meine faltbare Isomatte aus Schaumstoff war für den Zweck perfekt. Auf weicher Wiese und bei den Temperaturen da oben war das absolut ausreichend. Also mehr als ausreichend. Genau richtig. Der Schlafsack dagegen war eigentlich zu warm. Aber ich habe aktuell nur den einen. Zum Glück ist der sowieso etwas in die Jahre gekommen, den wechsle ich noch aus, bevor ich sowas wieder mache. Er ist mit zwei Kilogramm sowieso einfach zu schwer und auch das Packmaß ist irgendwie riesig. Da gibt es selbst aus Kunstfaser inzwischen deutlich kompakteres zu kaufen. Aus Daune sowieso.

Ja, also wenn ich so drüber nachdenke, hat das großteils gepasst. Und wenn ich ehrlich bin, ich freue mich schon aufs nächste Mal.

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Videomittwoch: Zwei Nächte in den Bergen