Videomittwoch: Waldhyazinthen und eine kurze Pause
Felix Wesch Felix Wesch

Videomittwoch: Waldhyazinthen und eine kurze Pause

Immerhin morgens ist es aktuell ja noch einigermaßen frisch. So frisch, dass ich sogar ohne mich komplett verrückt zu fühlen, eine dünne Wollmütze tragen kann. Von daher praktisch, dass ich sowieso ein Morgenmensch bin. Wobei aktuell geht das ja eher in Richtung “Nachtmensch”, was ich absolut nicht bin. Wie dem auch sei. Wenn man um 03:30 Uhr aufsteht, nur um ein paar Orchideen zu fotografieren, wirkt man vermutlich teilweise doch komplett verrückt, egal ob mit oder ohne Wollmütze? Aber ich mag’s einfach um diese Uhrzeit unterwegs zu sein. Alles so still und ruhig. Die Welt fühlt sie so gemütlich an, wie sie mir gefällt. Faszinierend ist allerdings auch, wie schnell es dann mit der schnell aufgehenden Sonne ins Gegenteil kippt.

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Noch ein Sommermorgen
Felix Wesch Felix Wesch

Noch ein Sommermorgen

Aber dieses Mal ein Sommermorgen mit Orchideen, die blühen ja schließlich auch noch. Etwas überrascht war ich, dass sogar ein paar der Purpur-Knabenkräuter, die ich schon fotografiert habe, noch immer ganz gut aussehen. Gerade ist also wirklich die Hölle los. Ziemlich viel blühend zu sehen: Bienen-Ragwurz, Brand-Knabenkraut, Fliegen-Ragwurz, Großes Zweiblatt, Grünliche Waldhyazinthe, Mücken-Händelwurz, Purpur-Knabenkraut, Stattliches Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, Weißes Waldvöglein. Irgendwas habe ich sicher vergessen und das meiste davon habe ich eindeutig nicht fotografiert.

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Ein Sommermorgen
Felix Wesch Felix Wesch

Ein Sommermorgen

Ja, das trifft es recht gut mit dem Sommermorgen. Schließlich schaut der Sommer jetzt für ein paar Tage vorbei. Wie so oft um die Jahreszeit, haben die ersten wirklich warmen Tage des Jahres den Vorteil, dass sie bei Sonnenaufgang noch nicht so wirklich warm sind und morgens vor und zu Sonnenaufgang oft noch etwas Nebel über den Wiesen wabert. Nette, flache Nebelfelder. Naja, zumindest dann, wenn die Nacht windstill und klar war. Windstill war sie. Beim Thema “klar” würde ich mich nicht festlegen wollen. Durchgehen lassen würde ich “ziemlich klar”. Hohe Wolken waren auf jeden Fall unterwegs. Leider auch direkt bei Sonnenaufgang. Ein Himmel voller Cirren aus der Hölle. Inklusive den dazu passenden paradiesischen Kondensstreifen. Genau das, was ich so richtig gar nicht mag, wenn Himmel auf meinen Fotos zu sehen wäre. Zum Glück war’s kurz vor Sonnenaufgang noch auszuhalten.

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Videomittwoch: Endlich Nebel mit Sonne bei “meinen” Bäumen
Felix Wesch Felix Wesch

Videomittwoch: Endlich Nebel mit Sonne bei “meinen” Bäumen

Wahrscheinlich geht’s allen Fotografinnen und Fotografen, die gerne im Wald unterwegs sind und Bäume fotografieren so, dass sie Motive haben, bei denen sie genau wissen, welche Stimmung sie gerne mal dort erleben würden. Jedenfalls geht’s mir so. Was die gewünschte Stimmung betrifft, gibt’s vermutlich keine großen Überraschungen. Wobei, vielleicht doch? Nebel ist klar, aber in dem Fall unbedingt mal Sonne dazu! Einfach auch deshalb, weil es dort eben geht. Der Blick Richtung Sonnenaufgang ist, wenn man mal vom Siebengebirge absieht, frei und weil der Rhein direkt im Tal unterhalb des Waldes entlangfließt, gibt’s auch recht hohe Nebelchancen.

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Videomittwoch: Ein Mischmasch der letzten Wochen
Felix Wesch Felix Wesch

Videomittwoch: Ein Mischmasch der letzten Wochen

Verpackt in einen morgendlichen Ausflug bei bedecktem Himmel in den Wald nebenan, gibt’s dieses Mal im Video an sich nur Fotos zu sehen, die ihr, die ihr hier im Blog unterwegs seid, vermutlich alle schon kennt. Bis auf das eine Foto eben, das heute Morgen entstanden ist. Das Licht der Welt hat das Foto übrigens nur erblickt, weil ich einen Rahmen für das Video gebraucht habe. Wollte nicht einfach nur durch den Wald stolpern und davon erzählen, was ich alles so fotografiert habe, was es noch nicht in Videos zu sehen gab.

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Waldkauz bei Sonnenuntergang
Felix Wesch Felix Wesch

Waldkauz bei Sonnenuntergang

Kommt auch eher selten vor, dass ich sowohl bei Sonnenaufgang, als auch bei Sonnenuntergang fotografieren bin. Als ich mir gestern die Wetteraussichten angeschaut habe, dachte ich mir: Vielleicht doch nochmal die sichere Sonne am Abend nutzen und endlich einen Plan umsetzen, den ich schon lange hatte, aber nie umgesetzt habe. Ich weiß gar nicht so genau, was eigentlich der Grund dafür ist, dass ich ungerne bei Sonnenuntergang unterwegs bin. Vielleicht liegt es daran, dass die morgendliche Einsamkeit irgendwie fehlt? Vielleicht sind es die wärmeren Temperaturen am Abend? Vielleicht ist es die Tatsache, dass es abends fast nie Nebel hat? Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass der Sonnenaufgang irgendwie alleine deshalb schon netter wirkt, weil es da hell und nicht dunkel wird. Ich - als alter Optimist - finde Sonnenaufgänge einfach fröhlicher und Sonnenuntergänge immer irgendwie bisschen Melancholie ausstrahlend und düster.

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Und nochmal…
Felix Wesch Felix Wesch

Und nochmal…

Ich mag’s einfach. Den Sonnenaufgang direkt konnte ich heute Morgen zwar leider nicht sinnvoll nutzen. Ich schiebe es einfach mal darauf, dass die Sonne inzwischen für die Stellen, an denen ich die letzten Tage / Wochen Orchideen fotografiert habe, einfach schon zu weit im Norden aufgeht. Da sind immer Bäume im Weg, eng aneinander stehende Bäume. Wald halt. Rein gefühlstechnisch ist das natürlich nicht unbedingt der optimale Start in den Morgen. Wirklich besser als mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages wird’s mit dem Licht halt meistens doch nicht.

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Knapp vorbei ist auch daneben
Felix Wesch Felix Wesch

Knapp vorbei ist auch daneben

Ein Klassiker: So viel Potential, so wenig daraus gemacht. In dem Fall das Wetter. Hätte die Wolkengrenze nur ein paar Kilometer weiter westlich gelegen und dabei noch es etwas weniger Wind gehabt, wäre der Morgen nach der nassen Vorgeschichte vermutlich so richtig schön neblig gewesen. Weil’s durch die Wolken nicht richtig abkühlen konnte, war’s aber leider ein bisschen zu warm und der zusätzlich leicht wehende Wind hat dafür gesorgt, dass das bisschen Nebel, das es gegeben hat, direkt wieder weggeweht wurde.

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Videomittwoch: Ein “neuer” Birkenwald
Felix Wesch Felix Wesch

Videomittwoch: Ein “neuer” Birkenwald

Ich habe gegen das erste Gebot verstoßen! Du sollst keine anderen Birkenwälder neben dem einen Birkenwald haben, den du sowieso schon die ganze Zeit fotografierst!

Da bin ich doch einfach woanders hin heute Morgen. Leider oder zum Glück ist der Wald ein ganzes Stück weg. So weit jedenfalls, dass ich sicher nicht auf die Idee kommen werde, jeden potentiell nebligen Sonnenaufgang zu nutzen, um mein Glück dort zu probieren. Bin sowieso nicht sicher, ob ich in Sachen Birkenwald wirklich polyamor bin. Wahrscheinlich aber schon, zumindest hat es heute Morgen Spaß gemacht. Viel Spaß hätte es gemacht, wenn es nicht nur potentiell Nebel hätte geben können, sondern er wirklich da gewesen wäre. Nichts ist schmerzhafter als Theorienebel!

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Bäume, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe
Felix Wesch Felix Wesch

Bäume, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe

Ja, da war ich wirklich schon lange nicht mehr. Dachte mir letztens schon, dass ich mal wieder hinschauen sollte. Einfach um zu sehen, wie die Vegetation am Boden dort aktuell ausschaut. Also habe ich heute Morgen zum Sonnenaufgang mal einen Blick gewagt. Ist schließlich nicht weit weg. Trocken schaut’s aus. Zu trocken für meinen Geschmack. Aber das ändert sich ja zum Glück jetzt bald. Vielleicht. Ansonsten bleibt an sich alles bei der Erkenntnis, die ich letztes Jahr schon hatte: Ich brauche einen Sonnenaufgang mit etwas Nebel in der Luft. Oder zumindest genug Feuchtigkeit. Das würde einfach gleich ganz anders wirken. Mal sehen ob es dieses Jahr klappt.

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Noch mehr Purpur-Knabenkraut
Felix Wesch Felix Wesch

Noch mehr Purpur-Knabenkraut

Nachdem sich das “gute” Wetter jetzt wohl so langsam verabschieden wird und Platz für einen hoffentlich etwas abwechslungsreicheren Witterungsabschnitt machen wird, habe ich irgendwie den Zwang gespürt, den Sonnenaufgang nochmal mit den Purpur-Knabenkräutern zu verbringen. Und damit nicht wieder dieselben Orchideen auf den ziemlich gleichen Fotos zu sehen sind, habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und bin einfach nicht dorthin, wo ich sonst immer bin, sondern habe ein paar Meter entfernt davon fotografiert.

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Purpur-Knabenkraut und Maiglöckchen
Felix Wesch Felix Wesch

Purpur-Knabenkraut und Maiglöckchen

Bald ist es so weit. Niemand wir mehr meinen Namen mit Fotos aus nebligen Birkenwälder in Verbindung bringen. Alle werden mir nachsagen, dass ich doch der Typ mit der Mütze bin, der dauernd nur Purpur-Knabenkraut und Maiglöckchen fotografiert. Ups. Und auch heute habe ich nichts anderes zu zeigen. Kann aber nichts dafür. Die Purpur-Knabenkräuter sind einfach das Opfer meines orchideenfotografischen Opportunismus. Ich nehme halt das, was da so schön in der Landschaft rumsteht und dabei gleichzeitig praktischerweise noch so fotogen ist. Und mit den Maiglöckchen ist es an sich dasselbe, wobei die noch den Vorteil haben, dass sie gerade mal fünf Kilometer Luftlinie entfernt im Wald rumstehen. Ich wäre ja doof, diese Gelegenheit nicht zu nutzen. Naja. Zumindest wenn es keinen Nebel hat. Und viel eindeutig als aktuell kann es den gar nicht nicht haben.

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