Falter auf Birkenborke
Ich bin ja seit Ewigkeiten auf der Suche nach einem Birkenspanner, der auf Birkenborke sitzt. Auf einem hübschen Stück Birkenborke und der dabei fast in seiner Umgebung untergeht. So wie es ein Birkenspanner auf einer Birke eben macht, der hat seinen Namen ja nicht zufällig.
Dazu dann einfach “kein” Licht, damit alles schön gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Den Falter dann von “oben” fotografiert, also plan zur Schärfeebene, damit alles scharf ist. Mehrere Aufnahmen mit Fokus-Stacking, weil die Schärfentiefe mit einem Foto, auch bei Blende 16, vermutlich trotzdem nicht reichen würde.
Ein kühler Morgen
Die Tiefsttemperatur heute Morgen war’s ganze 32°C kälter als die Maximaltemperatur vor genau einer Woche. Kaum zu glauben. Und dementsprechend haben sich die 8°C auch richtig schön frisch angefühlt. Darf gerne öfter so kommen in nächster Zeit. Aber bitte noch Regen davor, dann gibt’s etwas mehr Nebel, vielleicht auch in den Wäldern und nicht nur um die Wälder rum. Ich habe echt das Talent immer genau die Dinge zu wollen, die ich nicht kriegen kann. Egal wie sehr ich sie mir wünsche. Andererseits, irgendwann ist auch wieder Spätsommer und spätestens dann wird’s hoffentlich wieder feuchter und nebliger da draußen.
Abends und morgens beim Waldkauz
Gestern Abend zum Sonnenuntergang und heute Morgen zum Sonnenaufgang habe ich einige Stunden beim Waldkauz verbracht. Ich wollte einfach nochmal vorbeischauen, so lange die Miniermotte noch nicht das gesamte Laub der Kastanien in Spätherbst verwandelt hat. Ob der Kauz überhaupt da ist, was die Sonne machen wird und was sonst noch alles so passieren wird, wusste ich natürlich nicht. Ist aber ja auch alles nicht ganz so wichtig, wenn das Motiv in 15 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar ist.
Videomittwoch: Ein bisschen Sommernebel
Da hat sich das Wetter nochmal erbarmt und mir ein bisschen Morgennebel geliefert. Genau zum richtigen Zeitpunkt für ein Video. Und es war’s auch nicht mehr ganz so warm. Hatte allerdings beim Schnitt des Videos trotzdem den Eindruck, dass man mir die Nachwirkungen der Hitzewelle noch etwas ansieht. Ist ja nicht so, als ob ich sonst wirklich gut oder lange schlafen würde, aber das war jetzt die vergangenen Tag ein ganz neues Niveau an “nicht wirklich gut” und “nicht wirklich lange”. So langsam normalisiert es sich zum Glück wieder. Stellt sich allerdings die Frage, ob ich dadurch dann weniger wie durch den Fleischwolf gedreht aussehe… ;)
Vorgestern vor Sonnenaufgang
Da habe ich doch glatt noch drei Fotos gefunden, die eine ganze Weile vor Sonnenaufgang entstanden sind und diese hübsche bläuliche Morgendämmerungsstimmung transportieren, die ich irgendwie doch ziemlich mag, weil sie so eine Ruhe transportiert. Also zumindest auf dem Foto. Vor Ort ja bekanntermaßen eher nicht wirklich. Stille jedenfalls auf keinen Fall. Aber die Abwesenheit von Stille muss ja nicht direkt auch die Abwesenheit von Ruhe mit sich bringen. Die entsteht ja praktischerweise manchmal einfach im Kopf.
Sommernebel
Praktisch. Hat ja glatt geklappt wie gestern gedacht. Wobei, dass ich um 03:30 verschwitzt aufwache, hatte ich nicht so ganz eingeplant. Ventilatorzwischenfall. Irgendwann nachts war es dann wohl doch so kühl, dass ich im Schlaf gedacht habe, dass eine Decke praktischer wäre. Habe dann aber wohl im Schlaf nicht geschafft auch noch zu denken, dass es irgendwie vielleicht wieder zu warm werden könnte.
Ein Sommermorgen
Schade, dass nicht schon Mitte August ist, weil dann könnte ich jetzt mit voller Überzeugung behaupten, dass die kommenden Tage die letzten richtig heißen Tage des Sommerhalbjahrs sein werden. Blöderweise ist aber ja erst Ende Juni. Das macht den Glauben daran, dass sowas nicht nochmal passieren könnte, etwas komplizierter. Naja. Vielleicht habe ich die kommenden Tage wenigstens das “Glück” endlich mal die 40°C im Schatten selbst zu erleben. Welch zweifelhafte Freude!
Videofreitag: Sonnenaufgang und -untergang im Hohen Venn
Eigentlich wollte ich ja nur meine neuen Fenstersocken testen. Und weil Tests ja immer praktischer sind, wenn man in der Praxis testet, habe ich die Gelegenheit genutzt um was zu machen, was ich schon eine ganze Weile mal wieder machen wollte: Ins Hohe Venn fahren. Bei Sonnenaufgang war ich ja schon öfters dort, bei Sonnenuntergang noch nie. Ab jetzt schon. Es war ein interessantes Erlebnis.
Videomittwoch: Eigentlich nur ein netter Morgen mit Aussicht
Heute gibt’s den zweiten Teil meines kurzen fotografischen Ausflugs in die Alpen. Weil das Wetter unsicherer wurde und ich nicht unbedingt Lust darauf hatte in den Genuss von zu viel Regen oder - weil ja doch schon Spätfrühling ist - gar Gewitter irgendwo am Berg zu kommen, habe ich mich entschieden mein Basislager für den Rest meines Trips ins Auto zu verlegen. Das war zum Schlafen zwar nicht ganz so gemütlich wie auf einer Wiese mit Isomatte im Schlafsack, aber wenn man keine all zu großen Ansprüche hat, ist es zumindest ein ziemlich wetterfester Ort zum Übernachten.
Videomittwoch: Zwei Nächte in den Bergen
Da bin ich wieder. Zurück aus den Alpen. Ein paar ziemlich abwechslungsreiche Tage liegen hinter mir. Und - so viel kann ich glaube ich schon mal verraten - wohl auch wieder vor mir. Das war eindeutig nicht das letzte Mal, dass ich sowas mache. Im Gegenteil, ich habe entschieden, sowas jetzt regelmäßiger zu machen und mir direkt einen passende(re)n(*) Rucksack bestellt.
Jedenfalls: Ich war ein paar Tage im Vercors in Frankreich. Eine Gegend, die ziemlich “wild” ist. Zumindest wenn man erstmal dort ist, wo man ein paar Kilometer zu Fuß hingehen muss, weil man anders nicht hinkommt. Und das muss man dort eigentlich ziemlich schnell, weil viele Straßen gibt es dort nicht. Für den Anfang habe ich es aber eher gemütlicher angehen lassen.
Videomittwoch: Waldhyazinthen und eine kurze Pause
Immerhin morgens ist es aktuell ja noch einigermaßen frisch. So frisch, dass ich sogar ohne mich komplett verrückt zu fühlen, eine dünne Wollmütze tragen kann. Von daher praktisch, dass ich sowieso ein Morgenmensch bin. Wobei aktuell geht das ja eher in Richtung “Nachtmensch”, was ich absolut nicht bin. Wie dem auch sei. Wenn man um 03:30 Uhr aufsteht, nur um ein paar Orchideen zu fotografieren, wirkt man vermutlich teilweise doch komplett verrückt, egal ob mit oder ohne Wollmütze? Aber ich mag’s einfach um diese Uhrzeit unterwegs zu sein. Alles so still und ruhig. Die Welt fühlt sie so gemütlich an, wie sie mir gefällt. Faszinierend ist allerdings auch, wie schnell es dann mit der schnell aufgehenden Sonne ins Gegenteil kippt.
Noch ein Sommermorgen
Aber dieses Mal ein Sommermorgen mit Orchideen, die blühen ja schließlich auch noch. Etwas überrascht war ich, dass sogar ein paar der Purpur-Knabenkräuter, die ich schon fotografiert habe, noch immer ganz gut aussehen. Gerade ist also wirklich die Hölle los. Ziemlich viel blühend zu sehen: Bienen-Ragwurz, Brand-Knabenkraut, Fliegen-Ragwurz, Großes Zweiblatt, Grünliche Waldhyazinthe, Mücken-Händelwurz, Purpur-Knabenkraut, Stattliches Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, Weißes Waldvöglein. Irgendwas habe ich sicher vergessen und das meiste davon habe ich eindeutig nicht fotografiert.

